> Erfolgsgeschichten > Christiane (67) und Fritz (70)

Solothurn

Bei einer Camperreise im VW prüfte ich ihn auf Herz und Nieren

Christiane (67, Verkauf) und Fritz (70, Bautechniker) lernten sich mit Parship.ch kennen. Christiane glaubte nicht mehr daran, einen Partner zu finden. Schon gar nicht im Internet. Und dann kam Fritz und stellte alles auf den Kopf. Nach einer kurzen Probezeit sagen die beiden "Ja":

Christiane und Fritz © privat

Mit meinen 67 Jahren war ich eigentlich ganz zufrieden mit meinem Singelleben das ich seit ca. 20 Jahren führte, dachte ich. Natürlich gingen in dieser Zeit auch einige Beziehung über meinen Weg die, leider immer wieder, in die Brüche gingen oder im Sand verliefen und Schmerz, Trauer und Leiden hinterliessen. Darum hatte ich mich entschieden alleine zu bleiben.

Aus meiner ersten Ehe habe ich eine Tochter und einen Sohn mit denen ich ein ganz tolles Verhältnis habe. Immer wieder äusserten sie, sie fänden es doch schön wenn ich endlich mal eine Beziehung eingehen würde. Doch stiessen sie bei mir immer wieder auf Widerstand. Ich fand mein Leben, so wie es lief, ganz in Ordnung. Für sie war das aber gar nicht ok, darum kam der Tag an dem sie mich aufforderten mich mit ihnen an einen Tisch zu setzen um das Thema Beziehung anzusprechen. Sie wünschten sich dass ihre Mutter einen Mann an ihrer Seite hat um das Rentnerleben geniessen zu könne. Nach langem Widerspruch und Hin und Her, gab ich mein Einverständnis, obschon es gar nicht meiner Vorstellung entsprach, eine Beziehung einzugehen und schon gar nicht über Internet.

Für mich war immer noch Liebe auf den ersten Blick, Herzklopfen und schweissige Hände und viel, viel Romantik wie im Film im Vordergrund. Nun, ich gab nach. Sie hatten sich angeblich vorab erkundigt wie und wo sie mich anmelden würden und waren von Parsihp überzeugt und so begann diese Geschichte bei Ihnen. Nachdem alles, wie verlangt, ausgefüllt war, ging das Ganze los. Es vergingen einige Tagen bis ich mich überhaupt mit dieser Blattform vertraut machen konnte. Musste mir auch selber Mut zureden um mich überhaupt zu melden. Die Ersten Lächeln und schriftlichen Kontakte waren für mich nicht unbedingt aufmunternd. Mich störte es dass die Fotos zum teil nicht gut ersichtlich waren oder so unklar, mit dem eigenen Handy, oder einfach nicht ansprechend. Ich hatte einfach meine Mühe und konnte nichts erfreuliches daran finden. Und zum Teil, wie sich diese Männer vorstellten, war für mich einfach nicht erfreuend. Auch die paar Treffen die statt fanden waren nichts. Es hinterliess in mir immer so ein komisches Gefühl von sich Anzubieten und entsprach wieder gar nicht dem Bild das ich mich machte von einer Beziehung. Natürlich kam von meiner Familie immer wieder die Frage …und hast jemanden gefunden, jemanden getroffen? … Immer wieder leider ein Nein.

Bis an jenem Abend der mein ganzes Leben auf den Kopf stellte. Nach Tagen ging ich wieder mal auf Parship und war ganz ohne Erwartungen, da ich eigentlich schon gar kein grosses Interesse mehr hatte. Beim anklicken viel mir eine Mitteilung auf die ganz anders war als alle adern und ich blickte auf ein Foto das so klar und deutlich war, dass mir ganz eigenartig wurde. Ich bekam Herzklopfen und eine ganz tief empfundene Wärme stieg in mir auf. Ich blickte in ein Gesicht dass mir den Atem nahm. Ein Gesicht mit allen Zeichen eines nicht mehr jungen Lebens, mit einem wunderschönen Lachen und ganz offene ehrlichen Augen. Mühelos konnte ich auf dieses Bild antworten und vereinbarte sofort ein Treffen wie es das normalste der Welt wäre.

Sofort kam die Frage wo und wann. Ich verstand die Welt nicht mehr, ich war auf Wolke sieben. Ich, 67 jährige Frau, hatte sich verliebt, einfach so, so wie ich es mir immer gewünscht hatte. Herzklopfen, kribbeln im Bauch und Glücksgefühle. Ich begab mich zu diesem Treffen in Solothurn, wie es das normalste und selbstverständlichste der Welt war. Das eigenartige an dieser Geschichte war, ihm ging es genau gleich. Der Abend war wunderschön. Es war wie ein Treffen mit jemandem der in meinem Leben gehörte. Es war so vertraut. So wie es nie was anderes gegeben hätte. Der Dialog war da, dass Verstehen mit kurzen Worte und Blicke, es war einfach alles da. Und zu alledem noch absolut kein Misstrauen, kein komisches Gefühl keine Fragen, nichts. Sogar als er seine Hände auf meine legte, eine Geste die für mich alles besiegelte. Einfach so musste es sein.

Und wie es kommen musste, wir trafen uns gleich nach zwei Tagen wieder. Ich konnte es fast nicht glauben, dass mir sowas geschehen konnte. Trotz allem versuchte ich realistisch zu sein und nahm mir vor diesen Mann auf Herz und Nieren zu prüfen. Mit 67 Jahren kann man keine Zeit mehr verlieren. Die Zeit nach vorne wird immer kürzer darum musste ich mich sicher sein. Ich stellte ihn sofort meiner Familie vor, so wie meinem Hund und meiner Katze. Es haben ja nicht alle gerne Tiere im Haushalt. Nahm ihn zu mir nach Hause, zeigte ihm wie ich lebe, mit der Erklärung, dass ich nicht die Absicht hatte an dem was zu ändern. Das mein Haus seine Macken hat musste er auch mitbekommen, Türen die quietschen, Treppen die knarren, Fenster die nicht dicht sind und Wasserhähne die tropfen.

Ich beschloss im geheimen für mich eine Probezeit einzuführen. Er musste mit mir eine 3-wöchige Camperreise in einem alten VW riskieren. Es ging durch fast ganz Frankreich. Hatten Sturm und Regen, Sonnenschein und grosse Hitze, holprige Strassen, Waldwege, Pfützen und schlammige Felder. Eigentlich waren es alles Prüfsteine für uns, die uns das Tor zum Glück öffneten, denn wir kamen nach 3 Wochen so glücklich nach hause und mit einer Selbstverständlichkeit dass wir einfach zusammengehören. Meiner Familie ging es genau gleich. Beim ersten Beisammensein war auch hier alles einfach wie es sein sollte. Meine Grosskinder, die ich informiert hatte wegen der Probezeit, kamen noch am gleichen Tag uns sagten ganz einstimmig: Christiane, den musst du behalten, der passt. Und seit diesem Tag hat er mein Haus nicht mehr verlassen und dafür seine Wohnung aufgelöst. Nun bauen wir das Haus um und geniessen nun das Rentnerleben.

Diese Liebesgeschichte, was sie wirklich ist, haben wir am 22. Dezember 2016, mit unserer Heirat besiegelt. Bis heute ist das für uns wie ein Märchen, nie im Leben hätten wir uns das träumen lassen. Wir sind für einander bestimmt. Wir fühlen es jeden Tag wieder und sind einfach glücklich. Sogar streiten können wir mit allem Respekt und Achtung. Seinen wie meinen Bekanntenkreis fielen aus allen Wolken, als sie es vernahmen. Die Hochzeit fand in ganz kleinem, vertrauten Rahmen statt. Meine Tochter Micheline und meinen Sohn Luc waren Trauzeugen. Joel und Fabien, meine Enkelkinder, sowie der Lebenspartner Jürg und seine Tochter Olivia und ein ganz vertrautes Päarchen waren dabei. Wir wissen es so zu schätzen, dass uns das wiederfahren ist. Keiner von uns hat dafür was verloren, im Gegenteil. Haben einen Sinn im Leben gefunden, der uns nur Lebensqualität gibt. Wir führen kein Eigenbrötler Leben mehr, haben eine Tagesstruktur und wieder einen sozialen Status. Gibt es was schöneres als das? Und das in unserem Alter. Das alles wegen Parship. Sie können mir glauben, wäre mir das vor einem Jahr prophezeit worden, nie, nie im Leben hätte ich das geglaubt.

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