> Erfolgsgeschichten > Olivia (47) und Otto (44)

Aargau

Als das Foto freigegeben war, stockte ihr der Atem

Olivia (47, Theologin) lernte Otto (44, System Engineer) auf Parship.ch kennen. Die Dates mit Otto hielten das, was sein Profil versprach - ein belastbarer Mann, der in einer ähnlichen Lebensituation ist, und sich ebenso nach einer Insel der Zweisamkeit sehnte (Namen geändert):

Blattherz © Shutterstock

„Als alleinerziehende, berufstätige Mutter war Olivia nach der Trennung voll ausgelastet und hatte keine Kapazität für die Suche oder den Aufbau einer neuen Beziehung. Der Wunsch war da – deswegen versuchte Olivia ein Jahr lang über eine Plattform ohne Kostenbeitrag einen Partner zu finden. Doch die meisten Anfragen gingen in Richtung ‘unverbindlich‘, was Olivia nicht wollte. Darum meldete sie sich ein zweites Mal bei Parship an, das erste Mal war über 10 Jahre her und sehr positiv verlaufen. Olivia hatte damals nach einigen netten Begegnungen mit dem letzten ‘Kandidaten‘ einen tollen Partner und später Ehemann und Vater der beiden gemeinsamen Kinder gefunden.

Allerdings standen die Dinge dieses Mal ganz anders: wenig freie Zeit für Treffen und Beziehungsaufbau, in Scheidung, zwei kleine Kinder und einige Zweifel an der eigenen Beziehungsfähigkeit nach den vielen Jahren, in denen der Partner mit schweren psychischen Störungen die ganze Familiensituation belastete. Nun gut, erste Priorität hatte jetzt die psychische Belastbarkeit des (zukünftigen) Partners, dann sollte es ein Vater mit Kindern sein – vielleicht sogar im gleichen Alter. Nicht mehr als eine Stunde Fahrweg und nicht mehr als sieben Jahre älter als Olivia. Sie füllte ihr Profil aus, einige Fotos stellte sie ein – obwohl sie lieber ohne, also nur mit Beschreibung, die Suche gestartet hätte. Die Einsicht überwog, dass ein erster Eindruck doch wichtig ist. Sofort kamen erste Anfragen, Interesse wurde bekundet – doch Olivia ging vor allem selber auf die Suche. Wie schon das erste Mal klickte sie sich durch Profile und Beschreibungen – und traf nach einigen Abenden intensiven Suchens auf eine Beschreibung, die sie faszinierte.

Ein Mann mit drei Kindern, die bei ihm wohnten, suchte eine Partnerin – und war ehrenamtlich aktiv in einer Gruppe, wie er schrieb. Das las Olivia zum ersten Mal unter Aktivitäten – und da sie selber in der Kirche arbeitete, war das ein sehr positives Engagement. Da ein Mann, berufstätig mit drei Kindern, sicher psychisch belastbar sein muss, schrieb sie ihm sofort. Als das Foto frei gegeben wurde, stockte ihr der Atem – so ein toller Mann. ‘Da kann ich nie mithalten‘, war Olivias erster Gedanke – vor allem, wenn sie die jungen hübschen Frauen rund um Otto genauer betrachtete – auf Facebook. Die Handy-Nummer hatte sie bekommen, glücklicherweise. Denn eine Sitzung in der grösseren Stadt, in der auch er arbeitete, wurde unverhofft früher beendet – weshalb sich Olivia sozusagen selber überrumpelte und einfach eine SMS schrieb: ‘Hast du Zeit zum Mittagessen?‘

Postwendend kam eine Antwort: ‘Ja.‘ Sie telefonierten, in welchem Restaurant das Treffen stattfinden könnte - und 30 Minuten später sassen sie sich gegenüber. Äusserlich gefiel er Olivia schon auf den Fotos, doch was hielt er von ihr? Da sie in ähnlichen Lebensabschnitten steckten – auch er in Trennung mit Kindern – war der Einstieg thematisch einfach: Kinder, Arbeit, Familiengeschichte. Olivia registrierte, dass das Reden miteinander federleicht war – und auch er beobachtete, sozusagen auf der zweiten Spur. Sie war begeistert – und sagte, dass sie sich gerne wieder treffen würde. Küsschen rechts und links, gut – man wird sehen. Obwohl privat in der Musikszene aktiv, war der Typ offenbar seriös – wenn es stimmte, dass er nebenbei nicht noch andere Kontakte mit Parship Mitgliedern pflegte.

Olivia tauschte noch mit einem anderen Mann längere Mails aus, telefonierte gar mit dem anderen und war unsicher, ob sie auch diesen treffen sollte. Was, wenn ihr beide gefielen? Der andere hatte keine Kinder, hätte aber gerne welche gehabt. Gut, eine Chance hat jeder Mensch verdient – sie machten ab. Otto erzählte sie davon, er war natürlich skeptisch. Der Tag X kam – und der andere sagte noch vor dem Treffen ab, es sei ihm zu stressig in seiner momentanen Lebensphase. In den frei gewordenen Termin sprang Otto gerne ein, dieses Mal assen sie in einem feinen Restaurant. Otto wollte sie offenbar wirklich wieder sehen, fragte schon nach dem Sonntag, dem ‘kinderfreien‘ Tag von ihr.

So stand bereits der dritte Termin an innert zwei Wochen, dieses Mal mit Picknick und Baden. Kleine Wanderung am See und Zeit zum Erzählen: persönliche Ereignisse, Alltag und Job. Zu einer Berührung ausser Begrüssungskuss kam es nicht, was Olivia sehr schätzte. Respekt vor der Privatsphäre und Interesse aneinander waren ihr wichtig, natürlich registrierte sie den heimlich prüfenden Blick im Schwimmbad. Hände berührten sich mehr oder weniger zufällig, eincremen gegen Sonne half über Unsicherheit hinweg. Abschied am Bahnhof, Hände halten auf dem Rückweg und die diskrete Frage seinerseits: Darf ich dich küssen? Mein Gott, was für eine Frage: so höflich, und wie sie das schätzte: Zeit lassend, nicht überrumpelnd oder fordernd. Olivia wollte: scheu und angenehm. Konnte das sein, gleich der erste Kontakt über Parship und schon nach zwei Wochen, obwohl sie doch ein Jahresabonnement gelöst hatte?

Das nächste Mal gingen sie – sehr klassisch – ins Kino. In nächster Zeit hatte Olivia ein kinderfreies Wochenende. Sollte sie ihn einladen? Kannten sie sich schon genug, dass sie da nicht auf einen Psychopathen hereinfiel? Offenbar arbeitete er dort, wo er angab, denn zurück gerufen hatte sie schon ein Mal. Kinder hatte er, die Fotos waren der Beweis und er wirkte ehrlich. Sie wohnte auch in einem belebten Quartier, sie wagte es – und er sagte zu. Ein bisschen Wellness, gut essen und dann…zarte Küsse, willst du? Olivia war unsicher, nach so vielen Jahren grossem Selbstzweifel und der Angst, dass ‘es‘ alles kaputt macht – und doch der Wunsch, auch als Frau und Mann einander näher zu kommen. ‘Nur‘ eine Freundschaft, darüber waren sie schon hinaus – Rückzug unmöglich, sie wollte ja auch. Romantischer Regen und ein Glas Wein halfen über die eigene Unsicherheit, die intime Begegnung war schön, rücksichtsvoll und übertraf die ohnehin niedrige Erwartung, Erleichterung. Freude im Herzen, dass ein so kostbarer Mann an ihr interessiert war, sie jeden Tag mehrmals anrief und sich wirklich verliebte. Vorsichtig öffnete Olivia ihr Herz einen Spalt breit – dass Otto so viel Geduld zeigte, seine Gefühle offenlegte war Glück und Wegbereitung für die Beziehung, die seitdem gewachsen ist. Jede Seite führt den Alltag mit Beruf und Kindern weiter, sauber getrennt – die regelmässigen Treffen abends sind Inseln der Zweisamkeit, pure Partnerschaft und vielleicht auch der Weg einer grossen wachsenden Liebe."

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